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Bericht Einsatz Gebäudebrand Eichenstrasse 13 am 22.12.2009

Am Dienstagmorgen wurden wir um 10:58 Uhr zu einem Brandeinsatz mit dem Stichwort

B04 Gebäude Eichenstrasse 13 unklare Rauchentwicklung alarmiert.

Bereits 3 min Später rückten 2 Fahrzeuge Vollbesetzt aus, ein weiteres eine Minute später, auch die Feuerwehr Wehingen war bereits mit MTW und einem Löschfahrzeug auf Anfahrt. Um 11:02 traf das erste Fahrzeug mit Kommandant Henne am Einsatzort ein, dieser machte sich sofort auf Erkundung um die Kräfte taktisch klug und überlegt einzusetzen. Zur gleichen Zeit traf auch unser LF 10 ein und begann sofort mit dem Aufbau der Wasserversorgung.

Kommandant Henne welcher voraus fuhr, wurde von einer Nachbarin erwartet, welche die Rauchentwicklung gemeldet hatte. Die Hausbewohner sind nicht da. Das erkundeten zeigte: Kellerfenster voraussichtlich verraucht. 1tes Stockwerk komplett verraucht, mehrere gerissene aber noch nicht geplatzte Fenster, kein offenes Feuer zu erkennen was auf einen Schwelbrand mit großer Hitze hinwies und somit eine gefährliche Lage darstellte. Daraufhin schickte er einen PA Trupp mit Axt und Strahlrohr vor um ein gerissenes Fenster einzuschlagen und sofort mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Der Angriffstrupp lokalisierte den Brandherd im Küchenbereich, der Weg führte zuerst am Kaminofen vorbei.

In der zwischen Zeit treffen auch die anderen Fahrzeuge ein und stellten wiederum Wasserversorgungen her. Auch wurde sofort ein Sicherungstrupp bereit gestellt. Ein weiterer Angriffstrupp löschten die glimmenden und brennenden Gegenstände ab, welche heraus gebracht wurden. Von der anrückenden Nachbarwehr Wehingen wurde ein bereits unter PA ausgerüsteter Angriffstrupp zur Suche auf Brandausbreitung ins Innere geschickt. Der Bühnenbereich oberhalb der Küche musste vollständig abgeräumt werden. Dabei zeigte sich, das sich der Schwellbrand bereits an diese Grenze heran gefressen hatte. Ein Überdrucklüfter verschaffte den Angriffstrupps die nötige Sicht.

Der schnelle und überlegte Löschangriff zeigte schnell Wirkung und so konnte ein vollständiges ausbrennen bzw. niederbrennen verhindert werden. Durch gezieltes und umsichtiges Vorgehen des Angrifftrupps wurde kein Schaden durch Löschwasser verursacht. Nicht mal auf dem Fußboden war ein Rest des Löschwassers vorhanden.
Zeitweise wurden zwei Überdrucklüftern zur Belüftung des gesamten einstöckigen Hauses eingesetzt um auch den Bühnenbereich rauchfrei zu machen. Der Hauptschalter wurde betätigt, da auch die Isolierung von Stromkabel in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Durch die offene Bauweise dieses Holzhauses war es nur das Schlafzimmer, welches nicht direkt betroffen war. Selbst der gesamte Keller war verraucht.
Nach mehreren Kontrollen konnte das Haus um ca. 13 Uhr an den Besitzer übergeben werden.

Bilder: